Kinesio-Taping

Das Kinesio-Taping (auch Tapen oder Taping) ist eine Therapiemethode von schmerzhaften Erkrankungen, insbesondere des Muskel-, Sehnen- oder Skelettapparates.
Der Begriff leitet sich von der Kinesiologie ab, eine ganzheitliche Bewegungslehre, entwickelt vom japanischen Arzt und Chiropraktiker Kenzo Kase.
Das Material besteht aus selbstklebendem, elastischem und atmungsaktivem Baumwollgewebe, das den Eigenschaften der Haut nachempfunden ist. Dadurch werden positive sensorische Informationen schnell an den Körper weitergegeben und eine sofortige Erleichterung tritt ein.
Eine Tapeanlage kann einige Tage, sogar bis zu 2 Wochen auf der Haut bleiben.
Durch die hochelastischen Eigenschaften der Tapes bleibt die volle Bewegungsfreiheit der Gelenke und Muskelpartien erhalten, denn sie passen sich perfekt jeder Art von Bewegung an.
 
 Wirkung:
° Unterstützung der Mikrozirkulation von Blut und Lymphflüssigkeit
° direkte Stimulation der Hautrezeptoren für sofortige Schmerzlinderung
° Durchblutungsanregung
° Muskeldetonisierung (ggf. auch Tonisierung/Anregung der Muskulatur durch bestimmte Anlagetechniken)
 
Anwendungsgebiete:
° bei Sportlern als ergänzende oder prophylaktische Behandlungsmethode
° akute oder chronische Krankheits- und Schmerzzustände
° Gelenkbeschwerden
° Rückenschmerzen
° Muskelverspannungen
° gereizte Sehnen (Achillodynie, Epicondylitis)
° Sportverletzungen (z.B Supinationstrauma, Stauchungen)